WebSpurt Studienreport: Gerne und mit knapp über 50% am häufigsten wird der Erfolg einer Social Media Kampagne alleine an der Zahl der Fans und Follower gemessen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Social Media Trendmonitor 2012 von newsaktuell.de. Doch sich alleine auf die Zahlen der Nutzer zu stützen, die in irgendeiner Weise mit dem unternehmenseigenen Profil interagieren, genügt der Komplexität dieses Themas nicht.
Zum oben genannten Ergebnis kommt die Untersuchung durch Befragung von 3000 Redakteuren, Pressesprechern und Agenturmitarbeitern. Bereits an zweiter Position im Ranking der beliebtesten Social Media Faktoren findet sich die Zahl der Erwähnungen, also wie oft das eigene Unternehmen oder die eigene Marke in Postings erscheint. An dritter Stelle finden sich neue Kontakte und Leads, die durchaus größere Relevanz als die Zahl der Fans haben kann, etwa wenn über diese Kontakte neue Kunden oder andere Geschäftsbeziehungen entstehen. 39% der Pressesprecher und 20% der Journalisten legen Wert auf die Tonalität der Erwähnungen, immerhin ist es gerade in sozialen Medien deutlich einfacher einen Shitstorm auszulösen als etwa über das Fernsehen oder andere Ein-Weg-Medien. Nur noch knapp über einem Drittel der Befragten war die Intensität der Dialoge wichtig. Das hängt wohl unter anderem damit zusammen, dass es sich als zeitaufwändig herausstellt, dies zu monitoren.
Ein ebenfalls bedeutendes Ergebnis der Untersuchung ist, dass nur rund ein Zehntel der Befragten ihre Bemühungen im Bereich Social Media für sinnvolle Investition hält. Die anderen zeigen sich eher unzufrieden oder nur zum Teil zufrieden mit dem Erfolg ihres Einsatzes.



