WebSpurt informiert: Was den Suchalgorithmus angeht, hält sich Google sehr bedeckt. Die genaue Funktionsweise ist nicht bekannt. Dafür aber gibt Google Einblick in seine Methoden, dem Nutzer ein angenehmes Surferlebnis zu bieten. Hiermit möchten wir dir eine Zusammenfassung dieser Punkte und damit einen Überblick darüber bieten, was Google bei der Nutzererfahrung als wichtig ansieht.
1. Bring den Nutzer in den Mittelpunkt
Eine gute Webseite nutzt nichts ohne Besucher. Deswegen sollten der Besucher und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Bei der Lösung dieser Aufgabe ist es empfehlenswert, nicht durch besondere Optik oder Technologie, sondern durch einfache Bedienung und einfache zielorientierte Nutzerführung zu überzeugen. Wenn der Nutzer seine Bedürfnisse gestillt sieht, ist er zufrieden und das kommt der Seite zugute.
2. Beschleunige deine Seite
Eines der wertvollsten Güter der Gegenwart ist Zeit. Lass den Nutzer nicht lange warten, versuche Ladezeiten zu verringern und die Seite beispielsweise für mobile Geräte zu optimieren. Entferne unnötige Elemente und reduziere jede Seite auf das Elementare. Umso eher besucht der Nutzer die Seite auch ein zweites Mal.
3. Halte den Aufbau deiner Seite so einfach wie möglich
Viele gute Funktionen sind nutzlos, wenn der Besucher in der Fülle selbiger zu ertrinken droht. Deswegen biete Besuchern eine einfach gehaltene Webseite, die sich auf das Wesentliche konzentriert und nicht mit Funktionen oder Elementen ablenkt, die nicht oder nicht in jedem Fall benötigt werden.
4. Unterstütze Neueinsteiger und begeistere Erfahrene
Ein einfaches Design und mächtige Funktionen schließen sich nicht per se aus. Wie die Produkte von Google zeigen, ist es durchaus möglich, Produkte zu entwickeln, die aufgrund ihrer Einfachheit von nahezu allen Einsteigern verstanden werden können und gleichzeitig auch die Erfahrenen unter den Nutzern begeistern. Nimm dir ein Beispiel an diesem Prinzip. Es muss nicht immer der kleinste gemeinsame Nenner sein.
5. Baue auf Altem auf, probiere Neues
Menschen sind Gewohnheitstiere und finden sich gerne in vertrauten Umgebunden wieder. Dies beschränkt sich nicht nur auf die eigenen vier Wände, sondern auch auf virtuelle Orte wie deine Webseite. Versuche ein Design zu finden, das sich durch alle deine Seiten und Produkte zieht, aber noch Raum für Innovationen und Veränderungen lässt, die das jeweilige Produkt auszeichnen und von den anderen abheben.
6. Biete deine Seite für verschiedene Plattformen an
Deine Seite sollte nicht nur auf eine Plattform oder einen Browser spezialisiert sein. Gestalte sie so, dass der Nutzer sowohl auf stationären Geräten als auch auf mobilen Geräten ein einheitliches Design geboten bekommt, das er auf Anhieb wiedererkennt und ihn sich sofort sicher fühlen lässt. Optimal wäre natürlich, Inhalte noch barrierefrei anzubieten, also sie so aufzubereiten, dass ein Screenreader sie einem blinden Menschen vorlesen könnte.
7. Ziele auf langfristigen Nutzen statt auf schnellen Gewinn
Der größte Gewinn, den eine Webseite erzeugen kann, ist nicht in möglichst kurzer Zeit viel Geld zu erwirtschaften, sondern die Besucher auf lange Zeit an sich zu binden. Erst wenn eine Seite oder ein Portal sich einen Namen gemacht haben und Nutzer regelmäßig anzieht, sollte damit begonnen werden, weitere Gewinne zu erstreben. Eine große Nutzerbasis sollte das Fundament einer jeden Webseite sein.
8. Der erste Eindruck zählt
Wie bei einem ersten Treffen zählt auch beim Besuch einer Webseite der erste Eindruck. Versuche ein sauberes und ansprechendes Design zu schaffen, das den Nutzer nicht verwirrt oder ablenkt, sondern ihn möglichst einfach zum Ziel führt und dabei sich zusätzlich an der Optik erfreut. Google schlägt hierzu in den meisten Fällen das Prinzip der „einfachen Eleganz“ vor, welches Übersichtlichkeit mit ansprechenden und optischen Elementen verbindet, ohne überladen zu sein oder den Nutzer abzulenken.
9. Schaffe Vertrauen
Die Produkte und Funktionen auf deiner Webseite sollten in keinem Fall Handlungen durchführen, die beispielsweise der Sicherheit oder den Rechten der Besucher zuwiderhandeln. Der Nutzer sollte erkennen, was mit den von ihm eingegebenen Daten geschieht, ob und wie diese weiterverarbeitet werden und er sollte Handlungen rückgängig machen können. Dazu trägt beispielsweise bei, bei Anzeigen oder Beschreibungen dieselbe Terminologie zu verwenden. Schaffe Orientierung mit Wiedererkennungswert.
10. Biete Persönlichkeit
Wenn du es schaffst, dem Nutzer ein Gefühl der Geborgenheit zu geben, hast du schon einen großen Teil der Arbeit hinter dir. Hauche deiner Webseite Persönlichkeit ein und mache sie zu einem freundlichen, offenen Ort im Internet, den man immer gerne besucht, so wie man einen Nachbarn besucht.
Wir hoffen, dir wird die Zusammenfassung helfen, deine Webseite zu überarbeiten und noch besser an die Bedürfnisse deiner Besucher anzupassen. Teile doch uns und den anderen Lesern gerne deine Erfolge mit diesen Punkten und Prinzipien mit.



