Start des „Digitalen Radiergummis“

Datum: 26.01.2011 Author: WebSpurt Blog Team     |     Kategorie(n): Neuigkeiten

Webspurt berichtet: Am 24.01.2011 wurde der „digitale Radiergummi“ für das Internet, der von der Bundesregierung unterstützt wird, aus dem Prototyp-Status entlassen und ist ab sofort einsatzbereit. Wie die Universität Saarbrücken mitteilte wird der neue Dienst „X-pire“, wie der digitale Radiergummi genannt wird, zunächst nur auf Bilder beschränkt sein. Die Idee ist es, Dateien verschlüsselt hochzuladen, z.B. in sozialen Netzwerken. Der zentral gelagerte Schlüssel wird nach einem voreingestellten Zeitraum dann gelöscht und es ist nicht mehr möglich die Bilder abrufen zu können.

Gegründet wurde die X-pire GmbH von Professor Michael Backes, Lehrstuhl für IT-Sicherheit und Kryptographie an der Universität des Saarlandes, und einem seiner ehemaligen Studenten, Stefan Lorenz. Seit Mitte Januar als Investor eingestiegen ist Scheer Group, wie aus der Webseite zu entnehmen ist. Ein ehemaliger Manager der IDS Scheer AG fungiert nun als Geschäftsführer.
Als „Höchster Datenschutz made in Germany“ lobte Ilse Aigner, Bundesverbraucherschutzministerin, das Konzept und ist der Ansicht, dass sich dieses weltweit verkaufen ließe. Kritiker hingegen teilen mit, dass die Idee nicht neu sei.
Professor Backes teilte mit, dass die Nutzung seiner X-pire Methode kostenpflichtig ist. Für 90 Tage werde eine Gebühr von knapp 7 Euro fällig. Ein Jahresabo kostet hingegen 24 Euro. X-pire funktioniert zudem aktuell nur mit einem Firefox-Plugin, das vor der Nutzung sowohl beim Ersteller als auch beim Betrachter installiert sein muss. Inwieweit das Konzept aufgehen gehen wird ist wohl fraglich.

Quelle: heise.de




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Unsere Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner CSU schlug nun vor Fotos fur soziale Netzwerke wie Facebook mit einem Verfallsdatum zu versehen.

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