Webspurt berichtet: Big Brother is watching you. Egal, ob Sie im Internet suchen, Karten aufrufen, Programme oder Dateien herunterladen oder sich einfach nur ein Video ansehen – große Unternehmen wie Google und Facebook wissen fast alles darüber, was Sie im Internet machen. Nicht erst seit gestern sind Informationen teils ebenso wertvoll wie physische Waren. Und mit nahezu jedem Schritt, den Sie im Internet machen, werden es mehr Informationen, die ein immer schärferes Bild von Ihnen zeichnen.
Beispielsweise wird auf einem Großteil der Webseiten mittels Analytics, einem Dienst von Google, aufgezeichnet, wo und wie lange Sie sich im Netz aufhalten. Doch das ist nur ein winziger Teil dessen, was Analytics über Sie aufzeichnet. Über den eigenen Werbedienstes „DoubleClick“, über Googlemail und seit neuestem auch über das soziale Netzwerk Google+ erfährt der Suchmaschinenriese noch mehr über Sie. In manchen Fällen wissen Sie noch nicht einmal davon, dass Google Daten über Sie speichert. Haben Sie gewusst, dass die Bildverwaltungssoftware „Picasa“ speichert, wann und mit welcher Kamera ein Foto geknipst wurde oder dass „dMarc Broadcasting“ das Nutzerverhalten seiner Hörer analysiert?
Unternehmen wie Google und Facebook, die mit ihren Buttons und Einblendungen auf den meisten Seiten vertreten sind, haben dadurch ein beachtliches Wissen darüber, wer Sie sind und was Sie im Internet tun. Das ist, etwa für Werbetreibende, viel Geld wert. Es wird also mit Ihren Daten Profit generiert. Zum Glück gibt es Mittel und Wege, diese Datensammelwut ein Stück weit einzudämmen. Ein Tipp: Sie können für den beliebten Browser Firefox das Addon „NoScript“ installieren, mit dem grundsätzlich Scripts und Datensammler wie Analytics ausgesperrt werden. Dies verringert zwar in einigen Fällen die Funktionalität einer Webseite, doch lässt sich das schrittweise wiederherstellen.



