Google und Yahoo noch immer gegen Do-Not-Track

Datum: 27.05.2011 Author: WebSpurt Blog Team     |     Kategorie(n): Neuigkeiten

Webspurt berichtet: Wahren Sie Ihre Privatsphäre. Es geht niemanden etwas an, welche Seiten sie aufrufen, von welchen Seiten Sie kommen und wie lange Sie verweilen. Das zumindest ist die Meinung vieler Datenschützer und der Wunsch vieler Internetnutzer. Diesem Wunsch nach mehr Anonymität im Internet folgend, entwickelte Mozilla die Do-Not-Track-Funktion, welche Sie bereits in der neuesten Version des Browsers Firefox testen können.

Wachen Sie darüber, wer was über Sie weiß. Mittels Do-Not-Track sollen Sie wieder ein Stück Anonymität im Internet zurückerlangen. Viele Webseitenbetreiber ziehen bereits mit, doch Google und Yahoo stellen sich noch dagegen. Laut Google sei die Funktion noch unausgereift. Doch dürfte klar sein, dass Google eher verhindern möchte, das Suchverhalten der Nutzer nicht mehr auswerten zu dürfen, worauf ein großer Teil des Erfolgs des IT-Giganten fußt. Google verdient zu über 80% nur durch Werbung. Personalisierte Werbung, die mit Do-Not-Track (kurz: DNT) nicht mehr möglich wäre, spielt dabei eine große Rolle. Dennoch wollen die US-Handelsaufsicht FTC und der Kongress die Do-Not-Track (kurz: DNT) verpflichtend einführen.
Befassen Sie sich genauer mit der dahintersteckenden Technik. Denn DNT ist im Grunde wie eine Empfehlung. Der Browser schickt im HTTP-Header Informationen an den Webserver, die diesen veranlassen soll, den Nutzer nicht mehr zu „tracken“, also seine Fährte zu protokollieren und auszuwerten. Solange die Technik jedoch nicht offiziell verpflichtend ist, müssen sich Webseitenbetreiber nicht daran halten.

Quelle: internetworld.de




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