Webspurt berichtet: Der Verband ENPA (europäischer Zeitungsverlegerverband) ist der Ansicht, dass die Zeitungsverlage die Freiheit haben sollten, Bezahlsysteme für Inhalte auf dem iPad sowie den Preis dafür selbst bestimmen zu können. Entsprechend forderte der ENPA-Verband Apple auf, den Medienhäusern keine bestimmten Geschäftsmodelle für dessen iPad Angebote vorzuschreiben.
Apple kündigte zur Einführung der iPad-Zeitung „The Daily“ an, zeitnah ein Abo-Modell für Zeitungen auf dem iPad vorzustellen. Es wurde dabei deutlich, dass Apple auf den Absatz über den eigenen Onlinestore iTunes besteht.
Der Weltkonzern Apple hatte 2010 mit dem Verkauf von fast 15 Millionen iPads den Markt der Tablet-Rechner erobert. Verschiedenen Berechnungen von Marktforschungsinstituten zufolge besitzt das iPad einen Marktanteil von 85%. Bisher ist es den Verlagen möglich Bezahl-Inhalte anzubieten, die nicht mit dem Apple iTunes Store zusammenhängen. Allerdings stören sich die Verlage an den 30% Umsatzprovision die Apple in iTunes für das Hosting der Inhalte und das Inkasso einbehält. Darüber hinaus ist man von Seiten der Verlage darauf bedacht, die Kundendaten verwalten und Angebote für unterschiedliche Medientypen – Print und Online – in einem Paket anbieten zu können.
Quelle: wuv.de



