Die Zukunft beginnt schon heute

Datum: 27.08.2010 Author: j.kuhl     |     Kategorie(n): Forschung, Neuigkeiten

Unternehmen die einige Tausend Euro IT-Kosten für Hard- und Software ausgeben gehören bald der Vergangenheit an.
Im Büro der Zukunft werden sich diese Ausgaben drastisch reduzieren liebe Blogger. Das Prinzip heißt „Cloud Computing“ (Quelle Wikipedia)

Welches Prinzip steckt dahinter?
Wie schon oben erwähnt heißt das Zauberwort „Cloud Computing“ (deutsch etwa Rechnen in der Wolke).
Der IT-Trend der Zukunft macht Investitionen in teure Hard- und Software überflüssig. Das heißt: Der herkömmliche Highend Büro PC, Laptop etc und eine eigene Netzwerk Infrastruktur mit eigenen Servern und lokalem Speicherplatz mit einem enorm hohen Speicherverbrauch gehört der Vergangenheit an.
Die Software wird bei „Cloud Computing“ gemietet und befindet sich auf eigenen Internet-Servern sowie die zu bearbeitenden Dateien.

Wie funktioniert „Cloud Computing“?
Ein leistungsschwacher PC beziehungsweise Laptop und ein beliebiger Webbrowser wie Internet Explorer, Mozilla Firefox oder Opera reicht vollkommen aus. Die benötigten Programme werden direkt über das Internet gestartet, genutzt und aktualisiert.
Die IT-Infrastruktur, Programmpakete sowie die Programmierumgebung wird dynamisch an den Bedarf des Kunden angepasst und über das Internet zur Verfügung gestellt.
„Software as a Service“ nennt sich das im Fachjargon (Quelle: www.computerbild.de)
„Cloud Computing ist kostengünstiger, weil Unternehmen nicht sämtliche IT-Ressourcen vorenthalten müssen, sondern je nach Bedarf darauf zugreifen können“ erklärt Prof. Dr. August Wilhelm Scheer. Präsident der Bitcom.
Der große Vorteil ist folgender: Ist die Rechenpower nicht mehr ausreichend und der
Online-Speicherplatz aufgebraucht, kann man diese erweitern und den Veränderungen und Bedürfnissen des jeweiligen Unternehmens schnell und unkompliziert anpassen. Teure Wartungen sowie regelmäßige Updates von teuren IT-Technikern sowie horrende Investitionskosten für neue Hardware werden überflüssig.
Laut einer Studie erzielen „40 % der Unternehmen, die „Cloud Computing“ anwenden, innerhalb eines Jahres einen min 30 % höheren Umsatz. Verweigerer müssen herbe Umsatzeinbußen hinnehmen“ (Quelle: Handelsblatt).

Ist Sicherheit gegeben? Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
Zuallererst liebe Blogger lässt sich sagen, dass Daten auf einem Professionellen Rechenzentrum stärker geschützt sind wie auf Firmeneigenen Servern. Doch was passiert bei einer eventuellen Internetpanne? Haben sie Zugriff auf Ihre Daten? Nein haben Sie nicht.
Das ist das Hauptproblem meiner Meinung nach. Ist aber nicht sonderlich schlimm, denn ein UMTS-Modem mit einer dazugehörigen SIM-Karte wird Ihnen den Zugang ermöglichen. Für den Fall der Fälle, sollten Sie ein Modem in der Schublade aufbewahren.

Kostenpunkt?
Momentan bei einigen Anbieter kostenlos Vorabtest möglich wie z.b. (Google, Pixlr, Meebo, Amazon web services etc.)

Beachten Sie folgende Punkte:
• Nicht mehr buchen wie benötigt wird um die Kosten niedrig zu halten.
• Analysieren sie mit Ihrem Steuerberater beziehungsweise Buchhalter was Sie für eine herkömmliche Lösung bezahlen auf ein Jahr gerechnet und was die Umsetzung Online kostet.
• Welche Internetgeschwindigkeit nutzen Sie? Werden eventuelle Störungen so schnell wie möglich behoben?

Ein ganz wichtiger Punkt ist meiner Meinung nach die Datensicherheit. Wo liegen die Server? Und liegen den AGB’s deutsches Recht zugrunde?

Bis dann

Peter Hoffmann




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Kommentar:


Kommentare

Mark Kretschmar

Hallo Herr Hoffmann,

ich muss sagen das ist ein sehr interessanter Artikel. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich mir hierzu noch keine wirklichen Gedanken gemacht. In Zukunft wird dieser Markt mit Sicherheit immer interessanter, ob für Anbieter oder für die Unternehmen selber.

Mit besten Grüßen

Mark Kretschmar

Jetsin

It was dark when I woke. This is a ray of sunshine ;) Die Zukunft wird rosig…

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