Webspurt informiert: Jeden Tag suchen Millionen von Menschen nach den verschiedensten Begriffen. Um dem Nutzer die relevantesten Ergebnisse anzeigen zu können, müssen Unmengen an Daten indexiert, durchforstet, kategorisiert und strukturiert werden. Relevanz muss berechnet, unterschiedlicher Inhalt in sinnvollen Zusammenhang gebracht und dem Nutzer in Sekundenschnelle zur Verfügung gestellt werden. Dies ist kein leichtes Unterfangen, denn die Daten umfassen tausende Tera-Byte.
Täglich kommen weitere Daten hinzu, sodass diese mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu erfassen, geschweige denn zu verwalten sind. Ein Suchalgorithmus muss her, der diese Aufgabe schnell und effizient übernimmt. Aufgrund der sich kontinuierlich verändernden Strukturen des Internets, muss auch der Algorithmus angepasst werden. Wie ein Video von Google zeigt, haben die Entwickler des Suchmaschinenriesen allein im Jahr 2010 über 500 Änderungen vornehmen müssen, um den Algorithmus aktuell zu halten und seine Präzision und Geschwindigkeit zu verbessern. Inzwischen, so teilt einer der Entwickler mit, werden praktisch täglich Optimierungen am Code vorgenommen.
Die Bewertung einzelner Web-Inhalte basiert nun auf mehreren hundert Faktoren. Um die Faktoren weiter zu verfeinern, engagiert Google sogar Experten, die die Relevanz verschiedener Suchanfragen in Handarbeit beurteilen und bewerten.
Ob die Änderungen am Code auch tatsächlich nützlich sind, kann natürlich im Voraus nicht immer abgesehen werden. Deswegen führte Google 2010 rund 20.000 Experimente durch. Teilweise fanden diese intern statt, andere wiederum wurden extern verlagert, sprich, die Nutzer wurden direkt einbezogen, um möglichst realitätsnahe Ergebnisse zu erhalten.
Leider ist das Video nur in englischer Sprache verfügbar. Wir möchten es Ihnen dennoch nicht vorenthalten:



